Mit Laserlicht gegen die Zigarette: laserOstop® neu in der media city leipzig
Eintrag vom 13.10.2026
Eine Sitzung, Laserlicht und persönliches Coaching: Das laserOstop®-Zentrum von Annika Appelt und Michael Ackermann möchte Menschen beim Rauchstopp unterstützen. Warum die beiden das Konzept aus Frankreich nach Leipzig gebracht haben, wie eine Sitzung abläuft und was sie sich von ihrem neuen Standort in der media city leipzig erhoffen, haben sie uns im Interview erzählt.
Frau Appelt, Herr Ackermann, fangen wir mal ganz am Anfang an: Wer steckt eigentlich hinter der Idee, mit niedrig dosiertem Laserlicht am Ohr Menschen beim Rauchstopp zu unterstützen? Wie wurde aus diesem Ansatz die heute geschützte laserOstop®-Methode?
Die Methode basiert auf dem Ansatz der Aurikulotherapie, der auf den französischen Arzt Paul Nogier zurückgeht. Dabei wird davon ausgegangen, dass sich verschiedene Bereiche und Funktionen des Körpers bestimmten Punkten am Ohr zuordnen lassen. Diesen Ansatz greift laserOstop® auf und stimuliert ausgewählte Punkte mit niedrig dosiertem Laserlicht. Die Idee, daraus ein eigenes Konzept zu entwickeln und über einzelne Standorte hinaus anzubieten, entstand in Frankreich. Der Gründer arbeitete dort bereits mit der Methode und entwickelte daraus schließlich das heutige laserOstop®-Konzept, das anschließend über ein Franchisesystem international ausgebaut wurde.
Ihre Methode arbeitet mit der Stimulation bestimmter Punkte am Ohr durch Laserlicht. Welche Rolle spielt dabei das Coaching?
Das Coaching ist für uns ein wichtiger Bestandteil der Sitzung. Zunächst erklären wir, was Nikotin im Körper bewirkt, welche Rolle das Belohnungssystem dabei spielt und warum dadurch immer wieder das Bedürfnis nach einer Zigarette entstehen kann. Uns ist wichtig, dass unsere Kundinnen und Kunden verstehen, was beim Rauchen eigentlich in ihrem Körper passiert. Genauso wichtig ist aber der Blick auf die Zeit nach der Sitzung. Rauchen besteht schließlich nicht nur aus der Wirkung des Nikotins, sondern auch aus vielen über Jahre erlernten Gewohnheiten: die Zigarette zum Kaffee, in der Pause, bei Stress oder in bestimmten sozialen Situationen. Gemeinsam schauen wir deshalb, welche Situationen für die jeweilige Person besonders relevant sind und was künftig an die Stelle der Zigarette treten kann.
Vereinfacht gesagt: Mit der Laseranwendung sprechen wir die körperliche Seite des Rauchstopps an. Das Coaching soll dabei helfen, auch mit den Gewohnheiten und Situationen umzugehen, in denen man sonst automatisch zur Zigarette gegriffen hätte. Beides gehört für uns zusammen.
Was passiert bei einer solchen Sitzung konkret?
Grundsätzlich arbeiten wir mit einem festen Ablaufprotokoll, das von unserem Franchisegeber vorgegeben wird. Eine Sitzung beginnt immer mit einem ausführlichen persönlichen Gespräch und unserem Coaching. Dabei nehmen wir uns Zeit, die Hintergründe zu erklären, auf die individuelle Situation einzugehen und offene Fragen zu beantworten. Erst danach entscheidet die Kundin oder der Kunde, ob die Laseranwendung durchgeführt werden soll. Wer sich dafür entscheidet, bekommt anschließend die entsprechenden Punkte am Ohr mit dem niedrig dosierten Laserlicht stimuliert. Damit ist die eigentliche Sitzung auch schon abgeschlossen.
laserOstop® hat inzwischen weltweit mehrere Hundert Zentren. Was hat Sie beide auf die Idee gebracht, ein eigenes laserOstop®-Zentrum zu eröffnen?
Annika ist eher zufällig auf die Methode gestoßen. Eine Bekannte erzählte ihr, dass sie Rauchentwöhnung mit Laser anbietet. Bis dahin kannten wir als alternative Methode vor allem die Hypnose. Die Laseranwendung fanden wir deshalb spannend, weil sie Menschen, die mit dem Rauchen aufhören möchten, eine weitere Möglichkeit bietet – gerade auch für diejenigen, für die Hypnose nicht infrage kommt. Die Idee hat Annika dann tatsächlich nicht mehr losgelassen. Wir haben viel darüber gesprochen und fanden beide den Gedanken schön, mit unserer Arbeit Menschen dabei zu unterstützen, mit dem Rauchen aufzuhören. Von der ersten Idee bis zur Umsetzung hat es trotzdem ungefähr ein Dreivierteljahr gedauert. Wir haben Kontakt mit laserOstop® in Frankreich aufgenommen, geklärt, ob und wie wir das Konzept in Deutschland umsetzen können, und schließlich dort unsere Ausbildung absolviert. Danach haben wir unser eigenes laserOstop®-Zentrum in Leipzig gegründet.
Wie schafft man es bei einem so stark wachsenden Netzwerk, dass das Erlebnis und die Qualität für Kundinnen und Kunden trotzdem vergleichbar bleiben?
Ein wichtiger Bestandteil des Franchise-Konzepts ist der standardisierte Ablauf. Wer zu laserOstop® kommt, soll unabhängig vom Standort die wesentlichen Elemente der Methode wiederfinden: das persönliche Coaching, die Laseranwendung und bei Bedarf die Möglichkeit einer Nachbegleitung innerhalb von zwölf Monaten. Gleichzeitig hat natürlich jedes Zentrum durch die Menschen, die dort arbeiten, seine eigene persönliche Note. Gerade das Coaching lebt schließlich auch vom direkten Kontakt und davon, individuell auf die Kundinnen und Kunden einzugehen.
In Frankreich und anderen Ländern ist laserOstop bereits deutlich präsenter, während die Methode in Deutschland noch relativ wenig bekannt ist. Ist der deutsche Markt eine besondere Herausforderung?
Wir erleben den deutschen Markt tatsächlich als etwas herausfordernder. Während laserOstop® in Frankreich und anderen Ländern bereits deutlich bekannter ist, müssen wir hier häufig erst einmal erklären, was wir überhaupt machen. Unser Eindruck ist, dass viele Menschen neuen und unbekannten Methoden zunächst eher zurückhaltend begegnen. Deshalb sind für uns vor allem Bekanntheit und persönliche Erfahrungen wichtig. Je mehr Menschen die Methode kennenlernen und von ihren Erfahrungen berichten, desto selbstverständlicher kann sie auch in Deutschland als eine weitere Möglichkeit zur Unterstützung beim Rauchstopp wahrgenommen werden.
Was unterscheidet Ihren Ansatz von anderen Angeboten zur Rauchentwöhnung?
Unser Ansatz verbindet mehrere Elemente miteinander: Wir bereiten die Kundinnen und Kunden im Coaching auf das Leben ohne Zigarette vor und kombinieren das mit der Laseranwendung, die die körperliche Seite des Rauchstopps unterstützen soll. Das findet bei uns grundsätzlich in einer Sitzung statt. Ein wichtiger Bestandteil unseres Konzepts ist außerdem die Nachbegleitung. Sollte jemand doch wieder zur Zigarette greifen, kann er innerhalb von zwölf Monaten weitere Laseranwendungen kostenlos in Anspruch nehmen. Das gibt vielen die Sicherheit, auch nach dem eigentlichen Termin nicht allein dazustehen.
Was sind aus Ihrer Erfahrung die häufigsten Gründe, warum Menschen nach vielen Jahren des Rauchens den Schritt zum Rauchstopp machen?
Die Gründe sind sehr individuell, aber am häufigsten spielt die Gesundheit eine Rolle. Viele sagen uns aber auch ganz einfach: „Ich will nicht mehr rauchen.“ Sie empfinden die Zigarette zunehmend als lästig und möchten sich nicht mehr danach richten müssen, wann und wo sie rauchen können oder ob noch genügend Zigaretten da sind. Sie wollen sich wieder freier fühlen. Auch der Geruch oder die Kosten können eine Rolle spielen. Viele unserer Kundinnen und Kunden haben außerdem bereits mehrere Versuche hinter sich, mit dem Rauchen aufzuhören. Entscheidend ist aus unserer Sicht aber immer, dass der Wunsch zum Rauchstopp wirklich von der Person selbst kommt.
Was ist für Sie persönlich der interessanteste Aspekt an der Arbeit bei laserOstop?
Der interessanteste und zugleich wertvollste Aspekt an unserer Arbeit bei laserOstop® ist für uns, Menschen dabei zu helfen, rauchfrei zu werden und ihnen damit den Weg in ein gesünderes Leben zu eröffnen. Für die Menschen da zu sein, mit ihnen zu sprechen, sie bei diesem wichtigen Schritt zu begleiten und ihnen damit etwas Gutes tun zu können, empfinden wir als sehr sinnvoll und erfüllend. Genau das macht diese Arbeit für uns so wertvoll.
Frau Appelt, Sie haben sich als Standort für die media city leipzig entschieden. Was hat den Ausschlag dafür gegeben hierher zu ziehen?
Ich kannte die media city leipzig schon vorher durch einige Besuche und war von Anfang an von der Atmosphäre begeistert. Die hellen Räume, die großen Fenster, der schöne Ausblick und auch die Energie dieses Ortes haben mir immer sehr gut gefallen. Ich hatte tatsächlich schon damals den Gedanken: Hier würde ich auch gern arbeiten. Als wir dann Räume in Leipzig gesucht haben, war die mcl deshalb sofort eine Option für uns. Dazu kommen natürlich die vielen praktischen Vorteile: Sie ist bekannt, öffentlich gut zugänglich, sehr gut organisiert und man kann gut parken. Für uns hat einfach das Gesamtpaket gepasst – und so sind wir letztendlich dort gelandet.
Wenn wir in zwei oder drei Jahren wieder auf laserOstop® in der media city leipzig schauen: Was möchten Sie bis dahin erreicht haben?
Unser erstes Ziel ist, laserOstop® in Leipzig wirklich zu etablieren und dafür zu sorgen, dass möglichst viele Menschen wissen, dass es dieses Angebot gibt und es auch nutzen können. Momentan sind wir an ausgewählten Tagen in der media city leipzig. Schön wäre es, wenn die Nachfrage in den nächsten Jahren so wächst, dass wir dort täglich für unsere Kundinnen und Kunden da sein können. Und wir denken natürlich auch über Leipzig hinaus. Wenn sich unser Standort hier so entwickelt, wie wir es uns vorstellen, möchten wir in den kommenden Jahren weitere laserOstop®-Standorte aufbauen. Unser Fokus liegt dabei zunächst auf Ostdeutschland. Wir wollen mit Leipzig eine gute Basis schaffen und von dort aus Schritt für Schritt weiter wachsen.
Kontakt:
Tel. +49 341 98995091
Mail: leipzig@laserostop.de
Webseite: laserostop-leipzig.de

