Tino Eilenberger - „Tanz aus der Reihe“
Ausstellung in der media city leipzig vom 1. August bis 30. September 2010
Tino Eilenberger wurde am 19. März 1969 in Leipzig als Sohn kreativer und kunstbegeisterter Eltern geboren. Bereits als Kind und Jugendlicher galt sein Interesse der bildenden und darstellenden Kunst. Bis zum Abschluss der Polytechnischen Oberschule 1985 in Liebertwolkwitz besuchte er zahlreiche Kunstzirkel und war aktives Mitglied einer Laienspielgruppe. Er ließ sich zum Offsetdrucker ausbilden und studierte berufsbegleitend Werbe- und Gebrauchsgrafik. Im Selbststudium, unter anderem in der Lithosteindruckerei Christian Müller und bei Heidelberg Druckmaschinen erweiterte und aktualisierte er seine Kenntnisse über verschiedenste Drucktechniken. Bis 1995 arbeitete Tino Eilenberger deutschlandweit als Produktioner und Grafiker für renommierte Werbeagenturen. Sein Tätigkeitsfeld reichte von klassischer Werbung bis zu Veranstaltungs- und Sportmarketing. Seit nunmehr 15 Jahren ist er mit seiner Zwei-Mann-Agentur „die schotten - ag fuer werbung & kommunikation“ selbstständig in Leipzig tätig.
Die Darstellungen des bekennenden Autodidakten – er bevorzugt Acryl auf Leinwand oder Karton – sind von intensivem Farbspiel und Durcheinander geprägt. Seine Bilder sollen sich dem Betrachter nicht gleich beim ersten Blick offenbaren, er soll sich darauf einlassen, hinter die Kulissen schauen. Der Maler möchte sein Publikum je nach Stimmung, Gemütslage, Lichteinfall und Tageszeit auf unterschiedliche Art und Weise ansprechen und bewegen. Gern bedient sich Eilenberger auch klassischer Elemente und Geschichten. Seltener findet er seine Motive in Landschaften oder Stillleben, dann aber meist in der Absicht, an eher unscheinbarem aus dem alltäglichen Umfeld, durch genaues beobachten den Blick fürs Detail zu schärfen.
Als Vorbilder nennt er Vincent van Gogh, was sich in manchmal übertriebener Farbenfreude widerspiegelt, und Jackson Pollock. Dessen Dripping-Technik ist in Eilenbergers Bildern lediglich als verstärkende Akzentuierung zu finden und symbolisiert gleichzeitig die Selbstzerstörung des Werkes.
Zu finden sind die Darstellungen des Künstlers in zahlreichen Privatsammlungen, zudem sind sie seit 2004 künstlerischer roter Faden im Geschäftsbericht der Leipziger Messe.
Die media city leipzig ist für mich eine Drehscheibe zu meinen Kunden; Ich kann mich kurzfristig mit ihnen treffen, Aufträge absprechen und bin immer präsent.
