Dankbar für die vielfältigen Angebote

KiTa in der Altenburger Straße hat Jubiläum

Gut ein Jahr alt ist die Kindertagesstätte Elefant, Tiger & Knirps in der Altenburger Straße in Leipzig, die vom Berufsbildungswerk (BBW) Leipzig getragen wird. Leiterin Uta Schwager zieht im Interview eine Bilanz.

Frau Schwager, seit einem Jahr leiten Sie jetzt die Kita. Wie gut haben Sie, die Kinder und Ihre Mitarbeiter sich zusammengefunden?

Sehr gut. Eine neue Einrichtung bietet ja die Chance, Strukturen und Rahmenbedingungen gemeinsam aufzubauen. Und auch die Ausgestaltung unserer pädagogischen Schwerpunkte und unseres medienpädagogischen und sprachlichen Profils macht viel Spaß und jeder bringt Ideen ein.

Hat sich Ihr positiver Eindruck bezüglich der Baulichkeiten und des Gartens vom Anfang bewahrheitet?

Voll und ganz! Unsere Räume haben wir mit den Kindern gemeinsam gestaltet. In einem Nebenraum haben wir eine Bibliothek eröffnet. Und auch unser Projektraum für die Förderung der Medienkompetenz hat Gestalt angenommen.
Höhepunkt war aber sicherlich die Einweihung unseres Gartens. Sowohl die Kinder als auch das Team waren begeistert, als es endlich raus ging. Sogar bei der Bepflanzung durften wir mitwirken. Im Sommer gibt es schattige Plätze unter den Bäumen. Selbst jetzt zur kalten Jahreszeit nutzen wir den Garten täglich. Da sind die kleineren Mängel, die ein Neubau so mit sich bringt, schnell vergessen.

Wie zufrieden sind Sie mit der Zusammenarbeit mit den Eltern und Kooperationspartnern, die Sie gewinnen wollten?

Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist überaus angenehm. Es gab schon gemeinsame Aktivitäten, zum Beispiel das Sommerfest, das Martinsfest, Bastelnachmittage und ein gemeinsames Adventsliedersingen. Wir freuen uns sehr über die viele Unterstützung und die gute Zusammenarbeit. Letzten Mai wählten wir unseren ersten Elternrat. Die Vertreter treffen sich regelmäßig mit der Kita-Leitung, um gemeinsam Entscheidungen zu treffen, Informationen und Anliegen der Eltern und der Kita auszutauschen.

Auch Kooperationspartner konnten wir gewinnen. So etwa die 3. Grundschule zur Gestaltung der Schulvorbereitung, Medienpädagogen der Uni Leipzig mit Angeboten für unser medienpädagogisches Profil oder das Synchron- und Tonstudio, wo wir mit den Kindern eine CD mit Weihnachtsliedern aufnehmen durften. Mit dem Landesfilmdienst Sachsen können wir unseren Vorschülern ein Kinoprojekt anbieten. Ebenso konnten wir eine gute Zusammenarbeit mit den Gemeindepädagoginnen der Peterskirche aufbauen und werden von der Freiwilligen Feuerwehr sowie dem Polizeirevier Süd unterstützt. Wir sind sehr dankbar über die vielfältigen Angebote, die daraus für unsere Kinder entstehen.

Im Interview letztes Jahr haben Sie darauf verwiesen, dass Ihnen die musikalische Orientierung der Kinder sehr wichtig ist. Was  haben Sie in dieser Richtung unternommen?

Wir achten auf die Vielfalt unserer Angebote. Und so fließen Inhalte aller Bildungsbereiche des sächsischen Bildungsplanes in die tägliche Arbeit ein. Zu den wöchentlichen Angeboten und verschiedenen Projekten unseres medienpädagogischen und sprachlichen Profils kommen Bewegung und Musik. Regelmäßige musikalische Angebote gibt es im Morgenkreis sowie gruppenübergreifend im Wochenprogramm. Ein Höhepunkt im letzten Jahr war das gemeinsame Adventsliedersingen im Foyer der media city leipzig mit Eltern und Mitarbeitern der mcl. Das wird es hoffentlich jedes Jahr geben!